Konzept
- Vielfalt Apfelkreationen von traditionell bis experimentell
- Kompetenz Von der Obstwiese über den Keller bis zur Küche
- Ganzheitlich Alles was im Apfel noch drinsteckt.
- Nachhaltig In Mittelpunkt unseres tun´s steht der Mensch
- Strukturiert Was nicht einfach geht – geht einfach nicht.
Philosophie
- Regional Kreative Regionalküche mit Apfelwein in Szene setzen
- Emotional Kochen & Keltern aus Leidenschaft mit innerer Überzeugung
- Authentisch Wir leben unsere Idee. Keiner verbiegt sich, nichts ist aufgesetzt.
- Traditionell Gelebte Heimat mit Zukunftsperspektive und Inter-Regionalität
- Innovativ Kreative Vielfalt mit Kompetenz
Historie
- 1725 Adam & Susanna Schuch erwerben die „Untergasse 28“ und bauen ein Fachwerkhaus
- 1731 Johann wird geboren und ist einziges überlebendes Kind der beiden
- 1765 Johann heiratet Helene Kinder: J-Heinrich *1770, J-Valentin *1772, J-Jakob *1774
- 1808 J-Valentin heiratet Eleonora-Dorothea geb. Leinberger
Kinder: Anna-Margarethe *1809, Elisabeth *1811, Andreas *1813, Leonhard *1817
- 1848 Andreas heiratet Elisabeth geb. Bernhard Kind: Reinhard *1862
- 1887 Reinhard heiratet Maria-Henrietta geb. Launhard Kind: Hartmann *1891
1910 Praunheim wird eingemeindet und die Untergasse 28 wird zur Frankfurter Straße 16
1911 Der Turn- und Festsaal wird von den Ziegeleiarbeitern erbaut - 1919 Hartmann heiratet Margarethe geb. Baumart Kinder: Wilhelmine-Susanne *1922, Änni *1925, Erich-Hartmann *1927
- 1957 Erich heiratet Rosemarie geb. Dänzer Kind: Jürgen-Gerhard *1958
- 1987 Jürgen heiratet Petra geb. Gschweng und übernehmen die Gaststätte „Concordia“ Kinder: Sandra *1988, Julia *1990 und Marcus *1997
- 1990 Gaststätte „Concordia“ Bau einer modernen Küche
- 1991 Schuch´s Restaurant Aufstockung um die Wohnung
- 1996 Schuch´s Restaurant für frischen Fisch & gute Küche der Wintergarten wird angebaut
- 1999 Schuch´s Restaurant für hessische Küche und frischen Fisch Neubau Kelterei & Apfelgarten
- 2000 Schuch´s Restaurant „Die kreative Apfelküche“
- 2003 Schuch´s Restaurant „Das apfelfrische Erlebnis“
- 2005 Diskussion des Claims „Zeit für apfelherbe Sinnlichkeit“
- 2007 Schuch´s Restaurant „Zeit für apfelfrische Sinnlichkeit“
Die Geschichte der Familie Schuch in Praunheim
1725 haben Adam und Zacharias Schuch das später als Gaststätte dienende Fachwerkhaus in der Untergasse 28 erbaut. Die beiden Brüder wie auch die nachfolgenden Generationen bewirtschafteten das Anwesen als Bauernhof. Wie es damals üblich war, wurde in Hausschlachtung Wurst hergestellt, Brot gebacken, Apfelwein gekeltert und Schnaps gebrannt.
Die erste Gastro-Generation:
So kam es, dass die ersten Gäste Fuhrleute aus dem Vordertaunus waren, die in Praunheim über die Niddabrücke mussten, um in Frankfurt auf dem Markt ihre Waren zu verkaufen. Schon damals waren die Schuchs für ihre hervorragenden Wurstwaren bekannt und so kehrte man zum Frühstück bei Andreas Schuch (20.05.1813 -09.02.1885) ein und zahlte die Zeche auf dem Rückweg, nach gutem Geschäft oder ließ anschreiben. Andreas jüngerer Bruder Leonhard setzte nach dem Tod des Vaters Johann-Valentin Schuch (24.10.1772 -23.02.1843), die bäuerliche Tradition fort, während Andreas Schuch, von den Fuhrleuten inspiriert, im elterlichen Fachwerkhaus in der Untergasse 28 das Erdgeschoss im Jahr 1854 zur Gaststube umbaute. Am 10.01.1858 heiratete der Gastwirt Andreas Schuch seine Elisabeth geb. Bernhardt.
Reinhard Schuch (30.09.1862 - 22.03.1902) übernahm als jüngster Sohn mit seiner Frau Maria-Henrietta, geb. Launhard das Gasthaus in der zweiten Generation.
Reinhard starb schon früh mit 40 Jahren. So musste seine Frau mit Hilfe der 11 und 13 Jahre jungen Söhne Hartmann und Reinhard Haus und Hof allein weiterführen.
1908 gründete sich die „Freie Turnerschaft" bei Schuchs im Garten. 1910 erbauten Reinhard und Hartmann Schuch einen großen Turn- und Festsaal - unser heutiges Restaurant. 1910 wird Praunheim eingemeindet und die „Untergasse" wird zur „Frankfurter Straße".
Von den beiden Söhnen, Reinhard und Hartmann übernimmt der jüngere Sohn, Hartmann Schuch (11.09.1891 - 20.09.1927) in der dritten Generation das Gasthaus mit Kelterei und heiratet am 10.12.1919 Margarethe, geb. Baumart aus Nieder-Erlenbach. Reinhard Schuch fällt 1915 im Krieg. Aus der Ehe Hartmanns mit Margarethe gehen 3 Kinder hervor:
Wilhelmine-Susanne (rechts) (15.08.1922)
Änni (links) (07.04.1925 - 29.06.1991) und in der Mitte
Erich-Hartmann Schuch (22.07.1927-22.11.2003)
Da der Vater der Kinder, Hartmann, schon früh mit 36 Jahren an Diabetes verstirbt, heiratet Margarethe am 14.05.1929 Johann Heinrich Bender. Unter Heinrich Bender, einem engagierten SPD-Mitglied traf sich von dieser Zeit an die Partei und später auch Mitglieder der KPD in der Wirtschaft „Konkordia" (Bender-Schuch). Der Name Konkordia bedeutete „Harmonie" nach dem neu gegründeten Arbeiter-Gesangsverein, der allerdings 1933 von der NSDAP verboten wurde. Die Wirtschaft war bekannt durch die antifaschistische Einstellung ihrer Gäste. Die Gestapo vermerkte: "In der Wirtschaft Bender-Schuch wurde grundsätzlich nicht mit Heil Hitler gegrüßt". In dem Buch „Frankfurter Widerstand im dritten Reich wird ferner festgehalten, dass die Gaststätte derzeit den Beinamen „Das Rote Loch" von der „SS" bekam.
Das ursprüngliche Gasthaus fiel den Bombenangriffen von 1944 zum Opfer. Nach dem Krieg wurde der Turnsaal zur Gaststätte und Wohnung umgebaut. Margarethe und Sohn Erich bestimmen gemeinsam bis Erich Schuch im Jahr 1956 in der vierten Generation das Lokal von seiner Mutter übernimmt. Aus der ersten Ehe von Erich Schuch und Rosemarie, geb. Dänzer geht als einziger Sohn Jürgen Schuch, geb. 05.03.1958 hervor. Erich Schuch errichtet 1969 das Hotel Concordia auf gleichem Grundstück. Nach der Überschreibung der Gaststätte an Sohn Jürgen betreibt Erich Schuch bis zu seinem Tode, am 22.11.2003, gemeinsam mit seiner zweiten Frau Hildegard, das Hotel.
Heute:
In der heutigen fünften Generation zeichnen Jürgen Schuch und seine Frau Petra, geb. Gschweng, Tochter eines Winzers und Transportunternehmers aus Eltville am Rhein, verantwortlich für das Restaurant. Am 06.03.1987 heiratete Jürgen seine Petra und am 1. Juli 1987 übernahmen die beiden das Gasthaus.
Aus der „Concordia" wird 1991 „Schuch's Restaurant" und das Gebäude wird zu Wohnzwecken aufgestockt, die Küche modernisiert und die Räume renoviert. 1996 folgt als Anbau der „Wintergarten" und 1999/2000 entstehen neue Toilettenräume, der „Apfelgarten" sowie eine Erlebnis-Kelterei.
Aus dem ursprünglichen Apfelweinlokal wird mit der Zeit „Schuch's Restaurant für frischen Fisch und hessische Küche". Langsam entwickelt sich das Konzept und so entsteht der Slogan „Die kreative Apfelküche". Als sich der Apfel immer mehr in den Mittelpunkt aller Ideen stellte, ergibt sich das Motto: „Das apfelfrische Erlebnis" aus dem sich der aktuelle Claim: „Zeit für apfelfrische Sinnlichkeit" heraus kristallisierte.
Am 20. Mai 2004 feierte die Familie Schuch in der 5. Generation mit ihren drei Kindern Sandra, Julia und Marcus, dem Apfelteam und vielen Gästen das 150-jährige Geschäftsjubiläum.
Durch gemeinsame Ideen und Interessen rund um das Thema Apfel finden sich sieben Kollegen und gründen im Februar 2005 die Kooperation Hessische Wirtshauskelterer. Das Leben wird diese Familienchronik sicher noch auf interessante Weise weiter schreiben.



